Nikolay Baskov

Eine große Karriere

Sein Lebensrhythmus erinnert an ein rasantes Kaleidoskop: ein übervoller Tourneeplan, Proben, Aufnahmen in den beliebtesten Programmen, Auftritte in den besten Fernsehsendern, gebannte Aufmerksamkeit seitens der Presse, märchenhafter Erfolg beim Publikum, Ovationen in den bekanntesten Opernhäusern und Theatern, eine riesige Schar von Anhängern und ein Meer von Blumen...

Er ist jung, begabt, selbstsicher und außergewöhnlich leistungsfähig. Sein Name ist allgegenwärtig in Zeitungen und Zeitschriften, seine Stimme erklingt mit beneidenswerter Regelmäßigkeit im Radio, er wird gern zu den quotenstärksten Fernsehshows eingeladen, Konzerte und Aufführungen, bei denen er auftritt, sind schon lang im Voraus ausverkauft...
Nikolay Baskov wurde am 15. Oktober 1976 in Moskau geboren. Im Jahr 2001 schloss er die Russische Gnessin-Musikakademie in den Fächern Kammer- und Operngesang mit Auszeichnung ab und begann am Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium in Moskau seine Promotion, die er 2003 mit einer Goldmedaille abschloss. Außerdem nahm Baskov mehrere Jahre Gesangsunterricht bei L. Schochowa, einer Verdienten Künstlerin Russlands.
Nach seinem Sieg beim gesamtrussischen Wettbewerb für junge Opernsänger (erster Preis, 1998) und dem zweiten Preis beim Wettbewerb „Grande Voce“ (Spanien, 1999) erhielt der noch sehr junge Baskov das Angebot, 1998 im Bolschoi-Theater die Partie des Lenski in Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ zu singen. Er wurde der jüngste Lenski in der Geschichte der Oper, und dieses Ereignis markierte den beispiellosen Anfang der künstlerischen Karriere dieses Sängers. 2000 wurde Baskov Solist am Bolschoi-Theater, und 2001 trat er zum ersten Mal im Marientheater in St. Petersburg auf.

Im Jahr 2000 hatte Baskov eine schicksalsträchtige Begegnung mit einer Opernlegende, der großen Sopranistin des 20. Jahrhunderts Montserrat Caballé. Ihr erster Auftritt im September 2000 in St. Petersburg zog 13.000 Zuschauer an und wurde ein immenser Erfolg. Nach einer Reihe gemeinsamer Auftritte bot Caballé ihm regelmäßige Übungen zur Vervollkommnung seiner Gesangstechnik an. Aus einer großen Zahl junger Opernsänger wählte sie Nikolay Baskov aus, der nicht nur ihr einziger Schüler, sondern auch ihr derzeitiger Bühnenpartner ist. Ihre Stimmen erklangen in den renommiertesten Opernhäusern Russlands, Spaniens, Italiens, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz.

Baskov verkörpert mit großem Erfolg unter anderem Wladimir Igorewitsch in Borodins „Fürst Igor“, den Schwachsinnigen in Mussorgskis „Boris Godunow“, Ismail in Verdis „Nabucco“, Alfred in Verdis „La Traviata“, Spakos in Massenets „Kleopatra“ und Cavaradossi in Puccinis „Toska“.
Baskovs Soloalben erreichen Millionenauflagen. Er ist der erste und bis heute einzige Künstler in Russland, der auch in den Stilrichtungen Crossover und Pop singt. Seine Kompositionen sind in den Hitparaden ganz oben, und seine Clips laufen auf beliebten Musikkanälen wie MUS-TV und MTV. Mehrfach erhielt der Künstler angesehene nationale Auszeichnungen, beispielsweise „Ovation“, „Das goldene Grammophon“, „MUS-TV“, „Stil des Jahres“ und „Sänger des Jahres“. Seine Name hat einen festen Platz auf der Beliebtheitsskala, und wenn man nach den zahlreichen Umfragen Glauben schenkt, so ist Nikolay Baskov nach Meinung der Russen schon seit vielen Jahren der beliebteste Sänger im Land.
Mittlerweile ist Nikolay Baskov Verdienter Künstler Russlands und Volkskünstler der Ukraine. Ihm wurden der Ehrentitel „Goldene Stimme Russlands“ und die nationale Prämie „Ovation“ verliehen. Auch die höchste Ehrung der Republik Belarus, den Franzisk-Skorina-Orden, nennt er sein Eigen. Baskov ist der jüngste Träger der Medaille „Für Frieden stiftende und wohltätige Leistungen“, die ihm vom Friedenfonds für die unübertroffene Anzahl seiner Benefizkonzerte in Krankenhäusern, bei Truppenteilen und in Kinderheimen verliehen wurde.
Nikolay Baskov vertrat Russland in Jurys bei Musikwettbewerben wie dem Internationalen Musikfestival „Stimme Asiens“ (Kasachstan), dem Internationalen Musikwettbewerb „Neue Welle“ (Lettland), dem Internationalen Musikfestival der Künste „Slawischer Basar“ (Belarus). Er war der Initiator und künstlerische Leiter des Opernfestivals „Frühling in Samara“ und des gesamtrussischen Puschkin-Festivals „Herbst in Boldino“. Seit 2005 moderiert Baskov ununterbrochen „Samstag Abend“, die beliebteste wöchentlich ausgestrahlte Musiksendung im russischen Fernsehen.

 

Montserrat Caballé und Nikolay Baskov

„Nikolay ist der begabteste und leistungsfähigste von all meinen Schülern“, erläuterte Montserrat Caballé der russischen Presse. „Er erhöht ständig die Anforderungen an sich selbst. Ich gebe ihm bewusst schwierige Partien, aber normalerweise lehnt er sie ab und sucht sich noch schwierigere aus.“
„Baskov nimmt seine Arbeit sehr ernst. Was meinen Anteil an seinem künstlerischem Werdegang angeht,